Warum unser Gehirn Freiraum braucht, um Neues entstehen zu lassen.

Finde einen Anfang.

Warum unser Gehirn Freiraum braucht, um Neues entstehen zu lassen.

Hast du schon einmal bemerkt, dass dir die besten Ideen oft beim Spazierengehen, Duschen oder kurz vor dem Einschlafen kommen?

Das ist kein Zufall.

Die Neurowissenschaft beschäftigt sich seit vielen Jahren mit genau dieser Frage:

Was passiert eigentlich in unserem Gehirn, wenn wir einmal nichts tun?

Die Antwort ist erstaunlich.

Unser Gehirn ist nämlich auch dann aktiv, wenn wir scheinbar gar nichts machen.

Im Gegenteil.

Gerade in Momenten der Ruhe beginnt es, Erlebnisse zu ordnen, Zusammenhänge zu erkennen und neue Ideen miteinander zu verbinden.

Viele Forscher sprechen dabei vom sogenannten Default Mode Network – einem Netzwerk im Gehirn, das besonders aktiv wird, wenn wir nicht auf eine konkrete Aufgabe konzentriert sind.

Vielleicht kennst du das.

Du suchst krampfhaft nach einer Lösung.

Nichts passiert.

Dann gehst du spazieren.

Und plötzlich ist sie da.

Nicht, weil du angestrengt darüber nachgedacht hast.

Sondern weil dein Gehirn endlich Raum bekommen hat.

Vielleicht braucht nicht nur unser Gehirn diesen Freiraum.

Vielleicht braucht ihn auch unser Inneres.

Denn erst wenn es einmal still wird,

können wir Gedanken wahrnehmen,

die im Lärm des Alltags keinen Platz finden.

Vielleicht beginnt Veränderung genau dort.

Nicht mit einer perfekten Lösung.

Sondern mit einem kleinen Moment der Ruhe.

Nimm dir in den nächsten Tagen bewusst zehn Minuten Zeit.

Ohne Musik.

Ohne Podcast.

Ohne Handy.

Gehe einfach los.

Nicht, um etwas zu erreichen.

Sondern um zu beobachten.

Welche Gedanken tauchen auf?

Welche Gefühle werden plötzlich hörbar?

Und vielleicht stellst du dir unterwegs nur eine einzige Frage:

Wann habe ich mir zuletzt wirklich zugehört?

Eine kleine Übung für den Abend

Bereit für ein kleines Experiment?

Lege dich heute Abend entspannt hin und schließe für einen Moment die Augen.

Lass den Tag noch einmal wie einen kleinen Film vor deinem inneren Auge vorbeiziehen.

Beginne am Morgen.

Erinnere dich an möglichst viele Einzelheiten.

Was hast du nach dem Aufstehen als Erstes getan?

Wie verlief dein Vormittag?

Was ist am Mittag passiert?

Und was hat deinen Nachmittag geprägt?

Beobachte einfach.

Ganz ohne zu bewerten.

Und dann stelle dir zum Abschluss nur drei Fragen:

Was war heute besonders schön?

Habe ich mir heute wirklich zugehört?

Oder habe ich einfach nur funktioniert?

Vielleicht überrascht dich die Antwort.

Denn wir können nur das verändern, was wir zuvor bereit waren wahrzunehmen.

🔬 Was die Wissenschaft dazu sagt

In diesem Beitrag wurden Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft aufgegriffen, unter anderem zur Bedeutung von Ruhephasen und dem sogenannten Default Mode Network – einem Netzwerk im Gehirn, das bei Tagträumen, Erinnern und der Selbstreflexion besonders aktiv ist.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du dazu spannende Veröffentlichungen unter anderem von:

  • Marcus Raichle (Neurowissenschaft, Default Mode Network)
  • Daniel Kahneman (Schnelles Denken, langsames Denken)
  • Gerald Hüther (Lernen und Gehirnentwicklung)
  • Norman Doidge (Neustart im Kopf – Neuroplastizität)

Finde einen Anfang.

Wir müssen nicht alles über den Menschen wissen.

Aber vielleicht dürfen wir anfangen, uns selbst besser zu verstehen.


Wer führt Regie auf der Bühne des Lebens?

Eine 7er-Legung für das Kollektiv

  • 1 Emotionale Verstrickung
  • 2 Mentale Unruhe
  • 3 Überforderung im Außen
  • 4 Raus aus dem Lärm

Die ersten vier Karten zeigen sehr klar, wodurch freier Wille aktuell 

eingeschränkt wird.

Die letzten drei Karten machen sichtbar, was gelöst werden darf und wie echte Klarheit wieder entstehen kann.

 

Wer führt Regie auf der Bühne des Lebens?

Der Weg zur wirklichen Sicherheit

  • 5 Einfluss & Manipulation
  • 6 Verlustangst
  • 7 Nebel & Übergang

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