Das Leben fragt nach einer Entscheidung
Entscheiden wir uns für unseren eigenen Weg oder halten wir weiterhin fest.
1.Teil : Was wäre, wenn wir unseren eigenen Weg gehen?
Äußerlich hat sich noch gar nichts verändert.
Du gehst arbeiten.
Erledigst deinen Alltag.
Funktionierst wie immer.
Und trotzdem fühlt sich plötzlich etwas anders an. Nicht dramatisch.
Eher so, als würdest du morgens aufwachen und zum ersten Mal denken: „Irgendetwas passt nicht mehr.“ Du kannst es noch gar nicht erklären. Es ist kein lauter Gedanke. Eher ein leises Gefühl.
Fast so, als hätte sich tief in deinem Inneren bereits etwas verabschiedet, bevor dein Verstand überhaupt verstanden hat, was gerade geschieht.
Vielleicht kennst du diesen Satz:
„Eigentlich müsste ich zufrieden sein… aber, bin ich es wirklich?"
Genau dort beginnt Veränderung. Nicht, weil etwas kaputt ist. Sondern weil etwas Neues an deine Tür klopft.
Viele Menschen versuchen dieses Gefühl sofort wieder wegzuschieben. Sie suchen nach Sicherheit. Nach Erklärungen. Nach Gründen.
Dabei übersieht man leicht das Wesentliche.
Vielleicht möchte das Leben dir gar nichts wegnehmen. Vielleicht möchte es dir zeigen, was schon lange in dir schlummert. Eine Fähigkeit. Eine Idee. Eine Kreativität, die im Alltag keinen Platz bekam.
Oder einen Traum, den du irgendwann aufgegeben hast, weil das Leben dazwischenkam. Doch neue Wege beginnen selten mit Gewissheit.
Sie beginnen mit Neugier.
Stell dir ein kleines Kind vor. Es lernt laufen. Es fragt nicht: „Was passiert, wenn ich hinfalle?“ Es probiert einfach. Immer wieder. Mit leuchtenden Augen.
Wann haben wir eigentlich aufgehört, so auf das Leben zu schauen?
Wir erzählen uns Geschichten, wie zum Beispiel:
"Dafür bin ich zu alt."
"Das klappt sowieso nicht."
"Andere können das besser."
Und irgendwann glauben wir an diese Glaubenssätze.
Nicht, weil sie wahr sind. Sondern weil wir sie oft genug wiederholt haben.
Vielleicht lädt dich das Leben gerade ein, diese alten Geschichten einmal zur Seite zu legen.
Nur mal für einen Moment. Und stattdessen schau mal mit den Augen eines Anfängers.
Was wäre alles möglich…
…wenn du dich nicht ständig mit deiner Vergangenheit vergleichen würdest?
…wenn du nicht schon vorher wüsstest, warum etwas angeblich nicht funktioniert?
…wenn du dir erlaubst, einfach neugierig zu sein?
Manchmal liegen die größten Chancen direkt vor uns.
Wir erkennen sie nur nicht, weil wir immer mit derselben Brille auf das Leben schauen.
Natürlich braucht Veränderung Zeit. Nicht jede Idee wird morgen Wirklichkeit. Nicht jeder Traum erfüllt sich sofort.
Doch alles, was wachsen soll, braucht Aufmerksamkeit und Geduld.
Und Ausdauer.
Nicht als Kampf gegen das Leben.
Sondern als liebevolle Entscheidung, dir selbst treu zu bleiben.
Denn die schönsten Veränderungen entstehen selten über Nacht. Sie wachsen leise. Fast unbemerkt. Bis du eines Tages zurückblickst und denkst:
„Wer hätte gedacht, dass dieser eine kleine Gedanke mein ganzes Leben verändern würde?“
Ein Gedicht von Hans Kruppa aus dem Buch" Ein bißchen Glück für jeden Tag"
"VERABREDUNG"
Mit meiner Zukunft habe ich mich verabredet.
Gestern sah ich sie zum ersten Mal in aller Klarheit.
Sie strahlte mich an, ich ging ohne Scheu auf sie zu.
Alle fragten mich, ob ich verliebt sei. "
2.Teil folgt
Die Geschichte geht nächsten Mittwoch weiter, Zeit sich bis dahin mit der Entscheidungsfrage zu beschäftigen.


